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Die Stadt Korcula

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Die Gassen der Altstadt ergänzen das Besondere dieser bezaubernden Insel durch eine Authentizität die, so scheint es, die Zeit seit dem Mittelalter still stehen lässt, und bewahrt für all diejenigen, die den Mauern der Stadt einen Besuch abstatten möchten und so einen Eindruck aus längst vergangenen Tagen gewinnen können.

Die auf einer kleineren Halbinsel gegenüber der großen Halbinsel Peljesac gelegene Stadt Korcula zählt mit ihren ca. 5600 Einwohnern zu den, wie bereits eingangs erwähnt, besterhaltenen mittelalterlichen Städten des gesamten Mittelmeerraumes. Dem Besucher wird mit den zahlreichen Restaurants, Kunstgalerien, den Geschäften aller Art sowie dem „bunten Treiben“ ein äußerst lebendiges Stadtbild geboten, bei dem auch Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten kommen. Kunst- sowie Musikliebhaber erfreuen sich den regelmäßig veranstalteten klassischen Konzerten in der Stadt, die den Klängen eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Dem immer wieder auftauchenden und in vermuteter Verbindung zur Stadt stehenden Marko Polo zu Ehren, wird jährlich im September die Seeschlacht bei Korcula zwischen den Häusern Venedig und Genua nachgespielt, bei der Marko Polo als Kapitän seines beteiligten Schiffes in Gefangenschaft geriet.

Umgeben von den mittelalterlichen Stadtmauern beherbergt die Stadt von der gotischen Renaissance inspirierte Kirchen und Paläste die zwischen dem 15. und 16. Jh. entstanden sind. Die damalige Anordnung der Stadtgassen im typischen Fischgrätenmuster blieb über die Jahrhunderte hinweg unverändert, Besonderheiten wie das vermutete Geburtshaus Marko Polos oder die Kathedrale des heiligen Markus stellen weitere Sehenswürdigkeiten dar.

Auf dem höchsten Punkt der Stadthalbinsel gelegen, steht die von ansässigen Handwerkern zwischen dem 15. und 16. Jh. unter der Mitwirkung des venezianischen Architekten Bonino da Milano geschaffene Kathedrale des heiligen Markus. Sie beherbergt weitere Schätze und Kostbarkeiten, wie z.B. das weltberühmte Altarblatt des italienischen Malers Jacopo Tintoretto, welches die drei heiligen Markus, Bartholomäus und Hieronymus zeigt. Aber auch zeitgenössische Künstler verleihen ihrer Bewunderung Ausdruck, so z.B. durch die Bronzestatue von Jesus Christus des kroatischen Bildhauers Frano Krsinic.

Weitere Anregungen werden dem kulturinteressierten Besucher im gegenüber der Kathedrale gelegenen stadteigenen Museum sowie in der ebenfalls in direkter Nähe gelegenen Sammlung der Abtei geboten. Auch wenn die Stadt schon fast zum ständigen Verweilen verpflichtet, sollte man jedoch nicht die Gelegenheit verpassen dem täglich durch Ausflugsschiffe angefahrenen Nationalpark Mljet einen Besuch abzustatten.